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Mit Zertifikat
Von Experten
Der Medizinproduktebeauftragte ist eine Schlüsselperson in jeder Gesundheitseinrichtung, die Medizinprodukte einsetzt. Diese Fachkraft, oft auch als Beauftragter für Medizinproduktesicherheit bezeichnet, ist verantwortlich für die sichere Anwendung und den Betrieb von Medizinprodukten und stellt die Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften sicher. Eine solide Weiterbildung zum Medizinproduktebeauftragten ist unerlässlich, um diese anspruchsvolle Position kompetent ausfüllen zu können.
Die Relevanz einer fundierten Weiterbildung im Medizinprodukterecht kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Angesichts der komplexen und sich ständig ändernden Vorschriften ist es für den Medizinproduktebeauftragten von größter Bedeutung, stets auf dem neuesten Stand des Fachwissens zu sein. Nur mit dem entsprechenden Know-how kann der rechtssichere Betrieb von Medizinprodukten in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen gewährleistet und somit die Patientensicherheit sichergestellt werden.

Die Weiterbildung zum Medizinproduktebeauftragten deckt ein breites Spektrum an Seminarinhalten ab, um das notwendige Fachwissen für die verantwortungsvolle Position zu vermitteln.
Die Fortbildungsmöglichkeiten reichen von Grundlagen des Medizinprodukterechts, wie der MPBetreibV und dem MPDG, bis hin zu spezifischen Schulungen zur sicheren Anwendung und dem Betrieb von Medizinprodukten.
Ziel ist es, den Teilnehmenden die entsprechende Qualifizierung für den rechtssicheren Betrieb von Medizinprodukten in Gesundheitseinrichtungen zu ermöglichen. Hierbei geht es auch um die sichere Anwendung und Betreibung von Medizinprodukten.
Lehrinhalte und Aufbau der Online-Schulung
Unsere Schulung ist in sechs Module unterteilt, die Sie systematisch von den Grundlagen der ISO 13485 bis zur eigenständigen Auditdurchführung führen. Der Fokus liegt auf einer praxisnahen Vermittlung der Inhalte sowie auf einer optimalen Vorbereitung für Ihre Tätigkeit als interner Auditor nach ISO 13485.
In diesem Modul lernen Sie den Aufbau und die Anforderungen der ISO 13485 kennen und ordnen diese in den gesetzlichen Rahmen ein. Sie erfahren, wie ein normkonformes QM-System aufgebaut ist und welche Rolle interne Audits darin spielen. (inklusive einer Bonus-Lektion zur aktuellen DIN EN ISO 13485:2021.)
Hier erhalten Sie einen umfassenden Überblick über Auditarten, Auditprinzipien und die Methodik der ISO 19011. Sie lernen, welche Kompetenzen ein interner Auditor benötigt, und verstehen die konkreten Normforderungen des Abschnitts 8.2.4 der ISO 13485.
In diesem Modul geht es um die systematische Vorbereitung interner Audits. Sie erfahren, wie Sie ein risikobasiertes Auditprogramm und einen Auditplan erstellen, professionelle Checklisten entwickeln und Dokumente gezielt vorab analysieren.
Hier wird vermittelt, wie Sie ein internes Audit souverän durchführen. Sie lernen Fragetechniken und Gesprächsführung kennen, meistern kritische Auditsituationen und erfahren, wie Sie Nachweise korrekt prüfen, Beobachtungen festhalten und das Abschlussgespräch professionell moderieren.
Ein zentraler Bestandteil der Auditpraxis ist die normkonforme Dokumentation. In diesem Modul lernen Sie, Auditberichte zu erstellen, Abweichungen korrekt zu klassifizieren und den CAPA-Prozess bis zur Wirksamkeitsprüfung eigenständig zu steuern.
Im letzten Modul beschäftigen Sie sich mit Ihrer dauerhaften Rolle als interner Auditor. Sie lernen, das Auditprogramm zu pflegen, Ihre Qualifikation kontinuierlich aufrechtzuerhalten und Auditergebnisse managementgerecht für die Managementbewertung nach ISO 13485 aufzubereiten.
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Häufig gestellte Fragen
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Der Medizinproduktebeauftragte trägt in Gesundheitseinrichtungen eine weitreichende Verantwortung, die von der Beschaffung bis zur Entsorgung von Medizinprodukten reicht. Diese Position erfordert ein fundiertes Fachwissen über die MPBetreibV und das MPDG, um den rechtssicheren Betrieb von Medizinprodukten zu gewährleisten. Die fortlaufende Weiterbildung des Beauftragten ist dabei unerlässlich, um stets den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden und die Patientensicherheit zu gewährleisten.
Gemäß § 6 MPBetreibV ist jede Einrichtung, die regelmäßig mehr als 20 Beschäftigte hat, verpflichtet, eine sachkundige und zuverlässige Person mit dieser Aufgabe zu betrauen. Diese Regelung betrifft nicht nur Krankenhäuser, sondern auch Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und den Rettungsdienst – überall dort, wo Medizinprodukte zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass die benannte Person die Anforderungen kennen muss, die sich aus dem Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz ergeben, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden.
Ein zentraler Aufgabenbereich des Medizinproduktebeauftragten sind die Meldepflichten und umfassenden Dokumentationsanforderungen, die sich aus der Medizinprodukte-Betreiberverordnung ergeben. Jedes Vorkommnis mit Medizinprodukten muss sorgfältig dokumentiert und gegebenenfalls den zuständigen Behörden gemeldet werden. Die entsprechende Qualifizierung durch eine Weiterbildung stellt sicher, dass der Beauftragte diese komplexen Prozesse korrekt handhabt und somit die rechtlichen Vorgaben erfüllt.
Das Führen eines lückenlosen Bestandsverzeichnisses aller Medizinprodukte in den stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen ist eine weitere Hauptpflicht des Medizinproduktebeauftragten. Dies beinhaltet nicht nur die Erfassung neuer Geräte, sondern auch die regelmäßige Überprüfung und Wartung, um die sichere Anwendung und den Betrieb zu gewährleisten. Eine qualifizierte Fortbildung vermittelt das notwendige Fachwissen, um diese Überwachung effizient und konform mit den gesetzlichen Anforderungen zu gestalten.
Neben der reinen Verwaltung gehört es zu den zentralen Aufgaben, Medizinprodukte fachgerecht zu betreiben und anwenden sowie die verschiedenen Abteilungen und Verantwortlichkeiten innerhalb der Einrichtung zu koordinieren. Der Medizinproduktebeauftragte unterstützt den Betreiber bei der praktischen Umsetzung gesetzlicher Vorgaben und sorgt dafür, dass das Bestandsverzeichnis regelmäßig aktualisieren wird – nur so bleibt der Überblick über alle eingesetzten Geräte gewährleistet. Das Führen des Bestandsverzeichnisses ist damit keine einmalige, sondern eine fortlaufende Aufgabe.
Ein wesentlicher Bestandteil der Weiterbildung für den Medizinproduktebeauftragten sind die Normen, Gesetze (wie die MPBetreibV) und deren praktische Anwendung. Diese Normen sind entscheidend für das Qualitätsmanagement und die Produktsicherheit im Bereich der Medizinprodukte. Die Schulung vermittelt das entsprechende Know-how, um die Umsetzung dieser gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen und die Einhaltung der Qualitätsstandards für die sichere Anwendung und den Betrieb von Medizinprodukten zu gewährleisten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der täglichen Arbeit ist die enge Abstimmung mit Hersteller und Vertreiber von Medizinprodukten – etwa bei Rückrufen, Sicherheitshinweisen oder technischen Rückfragen. Hierfür sind umfassende Kenntnisse der gesetzlichen Grundlagen sowie ein fachlich sicherer Umgang mit den jeweiligen Ansprechpartnern erforderlich.
Die Weiterbildung bereitet umfassend auf die komplexen Aufgaben eines Beauftragten für Medizinproduktesicherheit vor. Sie deckt alle relevanten Aspekte ab, von der Meldepflicht bei Vorkommnissen bis zur Erstellung und Pflege eines Bestandsverzeichnisses für Medizinprodukte. Durch die Fort- und Weiterbildung erlangen die Teilnehmenden das notwendige Fachwissen, um die Patientensicherheit in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen zu gewährleisten und den Anforderungen der MPBetreibV vollumfänglich gerecht zu werden.
Für die Teilnahme an der Weiterbildung zum Medizinproduktebeauftragten sind in der Regel bestimmte Qualifikationen und Voraussetzungen erforderlich. Oft wird eine abgeschlossene medizinische, technische oder pflegerische Ausbildung vorausgesetzt. Diese Vorbildung stellt sicher, dass die Teilnehmer über ein grundlegendes Verständnis des Gesundheitswesens und der Medizinprodukte verfügen, um das komplexe Fachwissen der Fort- und Weiterbildung erfolgreich aufnehmen zu können und somit die entsprechende Qualifizierung zu erreichen.
Sie erhalten eine praxisnahe Weiterbildung. Der Lehrgang wird mit Zertifikat (Teilnahmebestätigung) abgeschlossen. Durch unseren Online-Selbstlernkurs gibt es keinen fixen Starttermin.
Unsere Medizinproduktebeauftragter Schulung vermittelt nicht nur theoretisches Fachwissen, sondern auch praktische Übungen zur sicheren Anwendung und zum Betrieb von Medizinprodukten, um den Teilnehmenden das entsprechende Know-how zu vermitteln.
Unsere Weiterbildung ist bewusst praxisorientiert aufgebaut, damit die Teilnehmenden das Gelernte direkt im Berufsalltag anwenden können – ob im Krankenhaus, im ambulanten Bereich oder im Rettungsdienst.
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